Einen „Obama-Moment“ erlebten sie in diesen Tagen, sagt Dennis O’Donohue. Mehr noch: Der Enthusiasmus, mit dem viele Auslandsamerikaner auf die Kandidatur von Kamala Harris reagierten, sei noch viel größer als damals. „Wir bekommen täglich hunderte E-Mails und Anrufe“, sagt der Vorsitzende von Democrats abroad in München, „es ist überwältigend.“ Für ihren nächsten Stammtisch hätten sich ein paar hundert Leute angemeldet, sie müssen ein ganzes Lokal anmieten.
US-PräsidentschaftswahlVolldampf voraus für Kamala Harris
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Bei der Wahlparty im November 2016 im Bayerischen Landtag verfolgten viele US-Amerikanerinnen und Amerikaner auf CNN die Ergebnisse. Niemand glaubte damals an einen Sieg Donald Trumps. Am nächsten Morgen kam dann die Ernüchterung.
Stephan RumpfViele Auslandsamerikaner reagieren enthusiastisch auf die Kandidatur der Vizepräsidentin und sprechen von einem „Obama-Effekt“. Wie die „Democrats abroad“ Wahlkampf in München machen.
Von Martina Scherf
