Die Deutsche Schabe liebt Wärme und Feuchtigkeit. In München finden die Hygieneschädlinge häufig durch Fernwärmeleitungen ihren Weg ins Haus. Schon kleine Mauerspalten reichen ihnen, um sich anzusiedeln. Häufig nisten Schaben in Heizungskellern oder Waschküchen. Aber auch in Küchen oder Vorratskammern fühlen sie sich wohl. Das macht sie gefährlich: Schaben verunreinigen und verseuchen Lebensmittel. Sie können auch Infektionen übertragen, etwa Salmonellen, Milzbrand oder Tuberkulose. So erkennt man einen Befall: Bereits bei einer entdeckten Schabe sollte man aufmerksam werden - auf sie können bis zu 200 versteckte Artgenossen kommen, denn Schaben pflanzen sich schnell fort und überleben unter widrigsten Umständen. Auch Häutungsreste, Kotspuren, übler Geruch oder Eipakete können auf Schaben hindeuten. Um sie loszuwerden, ist der Schädlingsbekämpfer gefragt.

Bild: dpa/dpaweb 16. August 2014, 19:522014-08-16 19:52:23 © SZ vom 14.8.2014/cy