Die Bettwanze ist ein Parasit und lebt von menschlichem Blut. Sie hat keine Sinnesorgane - Körperwärme lockt sie an. Deshalb nistet sie meist in Matratzen oder Ritzen des Bettgestells. Ins Haus kommen Bettwanzen vor allem im Reisegepäck: Sind Hotelbetten von ihnen befallen, finden sie von dort ihren Weg in den Koffer und landen so im heimischen Schlafzimmer. Auch in gebraucht gekauften Möbeln oder Teppichen können Bettwanzen nisten. Zu erkennen geben sich die flachen, ovalen, rotbraunen Tiere zunächst nur durch kleine Kotkügelchen, denn sie können auch längere Zeit ohne eine Blutmahlzeit überstehen. Früher oder später schlagen sie aber doch zu: Die Folge sind juckende Stiche auf der Haut. Auch Hautentzündungen und -ausschlag, Sehstörungen oder Asthma-Anfälle können Bettwanzen als Ursache haben. Wieder los wird man sie nur mit Hilfe des Schädlingsbekämpfers gefragt.

Bild: dpa 16. August 2014, 19:522014-08-16 19:52:23 © SZ vom 14.8.2014/cy