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Tödlicher Unfall:"Mein Kind ist nicht mehr da"

Die Beerdigung von Louis fand in der Schweiz statt, bei der Trauerfeier sangen seine Freunde zum Abschied. Einige von ihnen seien noch heute "total traumatisiert" von dem Verlust, erzählt Nora Ahlburg. Auch sie und ihr Mann hielten in der Kirche eine Rede für ihren Sohn.

(Foto: Privat)

Der neunjährige Louis ist mit seinen Großeltern unterwegs, als das Auto einer Studentin ungebremst in ihren Wagen kracht. Der Junge stirbt. Seit dem Unfall kämpfen die Eltern mit dem Verlust - und der Frage, ob bei den Ermittlungen geschlampt wurde.

Von Susi Wimmer

Wo anfangen? An dem verregneten Nachmittag im schweizerischen Kreuzlingen, als das Handy von Nora Ahlburg klingelte und ein einziger Anruf ihr Leben unwiederbringlich in ein Davor und Danach teilte? Bei der durchwachten Nacht auf der Intensivstation der Haunerschen Kinderklinik, als sie wusste, dass ihr Sohn, der da äußerlich völlig unversehrt und scheinbar friedlich schlafend im Bett lag, längst "nicht mehr da" war? Oder bei den quälenden Fragen, die Nora Ahlburg seit fast eineinhalb Jahren nicht mehr loslassen: Haben Polizei und Staatsanwaltschaft lückenhaft ermittelt? Wie konnte es zu dem schrecklichen Unfall kommen? Und schlussendlich: Warum musste ihr Sohn Louis im Alter von neun Jahren sterben?

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