Mehrere Unfälle mit E-Scootern haben am Wochenende die Münchner Polizei beschäftigt. Dabei verhielten sich die Passagiere nicht immer vorschriftsgemäß. Im ersten Fall waren keine Dritten beteiligt: Ein 69-jähriger Mann fuhr am Sonntag gegen 13 Uhr den Harlachinger Berg hinunter. Wohl wegen des starken Gefälles stürzte er, schlitterte einige Meter und blieb bewusstlos liegen. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma wurde er ins Krankenhaus gebracht.
Der zweite Fall ereignete sich nur kurze Zeit später in Neuperlach. Eine Radfahrerin fuhr gegen 13.50 Uhr auf dem Radweg der Heinrich-Wieland-Straße. Sie wurde von zwei Mädchen auf einem E-Scooter überholt und am Lenker gestreift, wodurch sie stürzte. Die beiden Mädchen blieben zunächst stehen, fuhren dann aber weiter. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.
Am frühen Sonntagmorgen geschah der dritte Fall: Gegen 4.50 Uhr fuhr ein Mann in einem VW die Dachauer Straße stadtauswärts. An der Kreuzung mit der Heideckstraße näherte sich von hinten ein E-Scooter mit zwei Männern auf dem linken Radweg. Die Männer versuchten, nach rechts abzubiegen und stießen dabei mit dem VW zusammen. Danach flüchtete einer mit dem E-Scooter, der andere zu Fuß.
Die Polizei weist darauf hin, dass E-Scooter nur für eine Person zugelassen sind.

