Absurde Hochkomik im Lustspielhaus:Die Erben Monty Pythons

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Wie immer kommt der Moment, in dem die Anzugträger Smilgies und Rüger die bunten Kinderstrickmützen in ihren Taschen entdecken, aufsetzen und sich in ein Paralleluniversum katapultieren. (Foto: Oliver Hochkeppel)

Frank Smilgies und Sebastian Rüger alias "Ulan & Bator" mit ihrem grandiosen neuen Programm "Undsinn" im Lustspielhaus.

Kritik von Oliver Hochkeppel

Es hätte einem viel früher auffallen müssen als bei der Premiere ihres vierten Programms "Undsinn" im Lustspielhaus: Ulan & Bator alias Frank Smilgies und Sebastian Rüger sind die Monty Pythons des 21. Jahrhunderts. So wie man in den Siebzigerjahren auf die "funny walks" von John Cleese, die debilen Figuren eines Terry Jones oder die Sprachfehler eines Michael Palin wartete, so sehnt sich eine - zugegeben noch sehr viel kleinere - Fangemeinde danach, dass die Anzugträger Smilgies und Rüger die bunten Kinderstrickmützen in ihren Taschen entdecken, aufsetzen und sich in ein Paralleluniversum jenseits der gängigen Komik-Konventionen katapultieren.

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