Tresen statt Tisch„Wer spontan weggeht, kommt mittlerweile oft in die Stehausschänke“

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Ugo Crocamo in seiner nun fertig werdenden „Löwengrube 18“.
Ugo Crocamo in seiner nun fertig werdenden „Löwengrube 18“. Robert Haas

In Italien steht man an der Bar. In München jetzt auch immer öfter. Warum? Gründe gibt es einige, sagt Multi-Gastronom Ugo Crocamo, manche hätten mit der Stadt zu tun, andere mit der Entwicklung der Gesellschaft.

Interview von Philipp Crone

Ugo Crocamo steht fünf Tage vor der Eröffnung noch auf einer Baustelle. Aber Gastronomen kennen das, wie schnell dann am Ende eine Innenausstattung fertig werden kann, wenn es sein muss. Es ist zudem der neunte Betrieb, den Crocamo eröffnet. „Löwengrube 18“ wird er heißen und direkt an der Frauenkirche liegen. Bekannt geworden ist Crocamo mit dem H'ugo's, dann kamen in Köln, Kitzbühel oder Starnberg italienische Party-Lokale dazu, später übernahm er auch das Tambosi, und jetzt eröffnet er Anfang April, wie es dem Zeitgeist der Stadt im Jahr 2025 nicht besser entsprechen könnte: einen Stehausschank. Seinen ersten, aber bei Weitem nicht den ersten Münchens. Und mutmaßlich wird es auch nicht der letzte sein.

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