Letzte Woche traf ich eine Gruppe auf dem Weg zum Hirschgarten, ausgerüstet mit Klapptischen, einer Sammlung von Campingstühlen, haufenweise klirrendem Geschirr und einer Musik-Box. Sie wirkten alle entschlossen, ein aufwendiges Picknick im Park zu veranstalten. Aber geht das überhaupt noch als Picknick durch? Einer maß den Platz akribisch aus, um sicherzustellen, dass Tisch und Stühle perfekt zentriert sind. Die anderen spannten einen Pavillon auf, während eines der Mädchen den Tisch mit Tellern und Besteck bestückte. Picknick?
SZ-Kolumne Typisch deutschSteht das Boden-Picknick vor dem Aus?
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Immer mehr Münchner schleppen Tische, Stühle und Geschirr in die Parks der Stadt oder ans Isarufer. Warum eigentlich?
Kolumne von Lillian Ikulumet
