An Sommertagen wirkt der Großraum München auf mich, als würde er sein Gewicht ablegen. Die Menschen ziehen hinaus an die Seen, zu Flüssen und in Schwimmbäder. Ich bin wie eine Ente geworden, und meine Tochter Bella begleitet mich überallhin. Wir tauchen in die Isar in München, ins Wasser des Chiemsees und fahren zu den kleinen stilleren Seen rund um Ebersberg wie dem Klostersee. Selbst zu Hause gibt es einen kleinen Plastikpool, in dem wir beide planschen.
SZ-Kolumne Typisch deutschVom Leben und Überleben
Lesezeit: 2 Min.

Juni 2026: Eine vollverschleierte Frau schiebt im Münchner Michaelibad einen Kinderwagen an einem Schwimmbecken vorbei. Auch in den kommenden Tagen soll es sommerlich heiß bleiben.
Stefan Puchner/dpaWenn die Münchner über den heißen Sommer klagen, muss sich unser Autor ein Lächeln verkneifen. Wer in Syrien gelebt hat, ist Hitzewellen in größeren Dimensionen gewohnt.
Kolumne von Mohamad Alkhalaf
