Wenn man die Leute hierzulande verstehen möchte, kann man das Parlament, die Wirtschaftsstatistiken und die Touristenbroschüren auch einfach mal beiseitelassen und stattdessen in eine Bäckerei gehen. Nicht in ein trendiges Café mit Wlan-Passwort. Sondern in eine echte Nachbarschaftsbäckerei. Eine, bei der die Glocke über der Tür klingelt, die Auslage mit frischen Brötchen glänzt und die Verkäuferin die Kundschaft beim Namen kennt.
SZ-Kolumne Typisch deutschDarf’s sonst noch etwas sein?
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Brote liegt zum Verkauf am Montag, den 12. Februar 2024 in einer Münchner Bäckerei im Regal.
Sebastian GabrielDie Bäckerei war schon immer mehr als nur ein Ort, an dem Brot verkauft wird. Sie erzählt viel über die Geschichte eines Stadtviertels, dessen Bewohner – und deren Gemüt.
Kolumne von Lillian Ikulumet
