SZ-Kolumne Typisch deutschZensurfrei zwischen Zwiebeltürmen

Lesezeit: 2 Min.

Unser Autor Mohamad Alkhalaf (links) und der syrische Informationsminister Hamza al-Mustafa bei einer Begegnung in Bonn.
Unser Autor Mohamad Alkhalaf (links) und der syrische Informationsminister Hamza al-Mustafa bei einer Begegnung in Bonn.
Privat

„Wollen Sie Ihren Kopf nicht zwischen Ihren Schultern haben?“ Einst musste unser Autor bei Begegnungen mit Politikern um sein Leben fürchten. Nun hat er in Deutschland erstmals einen syrischen Minister getroffen, ganz ohne Morddrohungen.

Kolumne von Mohamad Alkhalaf

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Vor drei Jahren lud mein Freund Benedikt zum Besuch in der Bayerischen Staatskanzlei ein, wo Bürger die Möglichkeit hatten, den Regierungssitz zu besichtigen und Regierungsmitglieder zu treffen. Es gab keine Wachen oder Eskorten wie in Syrien, die einen mit ihren Blicken und Gewehren einzuschüchtern versuchen. Innenminister Joachim Herrmann begrüßte uns persönlich mit Händedruck.

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Rückkehr nach Damaskus
:Es war kein Gefängnis, sondern ein Schlachthof

Einst war er selbst Gefangener in Syrien, nun betritt unser Autor nach 14 Jahren wieder Damaskus. Eine Suche nach Hoffnung in Folterkammern und Todeszellen mit Menschen, die das Grauen dort überlebt haben.

SZ PlusVon Mohamad Alkhalaf

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