Wie das oft so ist, wenn man Neues etablieren will: Es gibt erst einmal Bedenken. Zum Beispiel wegen der verglasten Wände in den Hörsälen und Seminarräumen des neuen TUM-Campus im Olympiapark. „Es gab am Anfang Widerstand der Lehrenden“, sagt Architekt Much Untertrifaller. Die hätten sich nur ungern beim Unterrichten zuschauen lassen wollen, erklärt er bei einem Rundgang durch das von ihm konzipierte Gebäude. Die Wissenschaftler hätten sich aber schnell mit seiner Idee von Transparenz angefreundet, glaubt Untertrifaller. Man flaniert jedenfalls an Räumen vorbei, in denen die vorhandenen Vorhänge vor den Scheiben beiseite gezogen sind und man die Dozenten beim Dozieren und die Studenten beim Studieren beobachten kann. Oder Sportler beim Sporteln.
OlympiaparkMünchner Uni bezieht einen neuen Sportcampus – für 168 Millionen Euro
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Ein markantes Vordach, das über die Laufbahn reicht, diverse Hallen und Plätze für die verschiedenen Sportarten, Hörsäle, Büros und Diagnostiklabors: Was den neuen Sportcampus der Technischen Universität so besonders macht.
Von Joachim Mölter
