TU München:So viele Bewerber wie nie

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TU Garching, Fakultät für Maschinenwesen, Semesterbeginn, Einführungsveranstaltung im Hörsaal

Die Hörsäle an der TU München werden im kommenden Semester voll.

(Foto: Florian Peljak)

Historischer Höchststand: Mehr als 33.000 Studenten haben sich für das Wintersemester um einen Studienplatz an der Technischen Universität München beworben. Doch längst nicht alle sind TU-Neulinge.

Von Sebastian Krass

Die Technische Universität (TU) hat zum kommenden Wintersemester so viele Bewerber wie noch nie und erwartet eine Gesamtzahl von 38 000 Studenten, auch das wäre ein historischer Höchststand. Bisher haben sich mehr als 33 000 junge Menschen um einen Platz zum ersten Fachsemester eines Bachelor- oder Masterstudiengangs beworben, wie die TU mitteilte. Das sind 1000 mehr als im vergangenen Jahr und doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren.

Aus diesen Zahlen geht allerdings noch nicht hervor, wie viele letztlich einen Studienplatz bekommen und wie viele sich auch anderswo beworben haben und sich womöglich für eine andere Uni entscheiden. Zudem sind längst nicht alle Bewerber TU-Neulinge. In der Statistik sind auch diejenigen erfasst, die nach dem Bachelor für den Master an der TU bleiben wollen. So oder so wird die TU aber zum Wintersemester deutlich mehr als die 11 700 Erstsemester vom vergangenen Herbst begrüßen.

Noch keine Zahlen von der LMU

Von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) gibt es noch keine aktuellen Zahlen. Allerdings hat die LMU auch eine andere Zählweise. Dort zählt der Beginn eines Masterstudiums nicht als erstes Fachsemester. Die LMU, die mehr als 50 000 Studenten hat, zählte vor einem Jahr insgesamt 12 800 Anfänger.

In ihrer Mitteilung streicht die TU den hohen Anteil ausländischer Bewerber heraus: 11 500, also ein Drittel der Gesamtbewerberzahl. 80 Prozent von ihnen kämen aus Nicht-EU-Ländern. Dies betont die TU auch deshalb, da ihr Präsident Wolfgang Herrmann Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer einführen will, in Höhe von mehreren tausend Euro pro Jahr. Das sei etwa in den USA selbstverständlich. Zudem könne dadurch eine neue Säule für die Grundfinanzierung der Unis entstehen. Die Fraktionen des bayerischen Landtags, der dafür die Gesetzeslage ändern müsste, lehnen Herrmanns Ansinnen bislang aber geschlossen ab.

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