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Trudering:Stadtteilmanager können weitermachen

Von Sebastian Krass, Alisa Schrauth, Trudering

Die Stadtsanierung im Quartierszentrum Trudering kann weitergehen - der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung hat am Mittwoch einstimmig für die Verlängerung des Stadtteilmanagements gestimmt. Dazu soll die Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung, kurz MGS, ihr Mandat bis Ende 2022 verlängert bekommen. Die MGS kümmert sich seit 2013 um das Stadtteilmanagement in Trudering. Es fasst Geschäftsstraßen-Management sowie Flächen- und Leerstandsmanagement zusammen. Die zentrale Aufgabe, der Umbau der Truderinger Straße zwischen Bajuwarenstraße und Schmuckerweg, ist seit August 2020 in Gang und endet voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022.

In ihrer Sitzungsvorlage erklärt Stadtbaurätin Elisabeth Merk, dass das Stadtteilmanagement ebenfalls als Anlaufstelle fungiere. Anwohner und Gewerbetreibende könnten dafür im Stadtteilladen der MGS unter anderem die wöchentliche Sprechstunde nutzen. Merk sieht die Vorteile der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung unter anderem in deren Erfahrung mit den lokalen Akteuren und der praxisbezogenen Arbeit.

Ein Bewilligungsbescheid der Regierung von Oberbayern liegt bereits vor. Aus Sicht von Stadtrat Christian Smolka (Grüne) ist das Stadtteilmanagement in Trudering ein Vorbild für weitere Ortsteilzentren: "Langfristig wird Einzelhandel nur eine Chance haben, wenn Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten lukrativ sind."

© SZ vom 15.04.2021
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