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Trudering:Sport und Spiel auf der Unnützwiese

Eine Bürgerinitiative hatte erfolgreich dafür gekämpft, die Wiese an der Unnützstraße frei zu halten für Sport und Spiel und sie nicht, wie zunächst von der Stadt geplant, am Rand mit einem Wohnen-für-alle-Projekt zu bebauen. Am Ende hatte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Baupläne gestoppt. Nun soll die Unnützwiese, wie sie in der Nachbarschaft heißt, auch noch aufgewertet werden. Das städtische Baureferat folgt damit einem Antrag des Bezirksausschusses Trudering-Riem und einem Stadtratsantrag der CSU-Stadträte Kristina Frank, Ulrike Grimm und Sebastian Schall. Sie alle wollten zusätzlich zum bestehenden Bolzplatz weitere sportliche Angebote wie etwa Beachvolleyball. Gefordert wurden auch zusätzliche Sitzgelegenheiten und weitere Spielgeräte. Wichtig war den Antragstellern auch, dass die Anwohner bei allen Planungen mit einbezogen werden.

Inzwischen hat das Baureferat die bau- und grundstücksrechtlichen Rahmenbedingungen mit dem Planungs- und dem Kommunalreferat abgeklärt - mit positivem Ergebnis: Aus der Unnützwiese kann offiziell eine "öffentliche Grünanlage" werden. Ein Planungsbüro wird beauftragt, das die Anlieger ebenso mit einbeziehen muss wie den Bezirksausschuss.

© SZ vom 03.09.2018 / re

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