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Trudering:Bürger wünschen sich neue Buslinie

MVG prüft, ob an der Kreillerstraße eine Anbindung möglich ist

Neue Wohnungen und Gewerbeanlagen sorgen in Trudering dafür, dass immer mehr Menschen öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Auf ein Bürgeranliegen hin forderte der Bezirksausschuss 15 deshalb, dass an der Kreillerstraße im Teilbereich der Wasserburger Landstraße/Bajuwarenstraße und dem Schatzbogen eine neue Busanbindung geschaffen wird. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) prüft das Vorhaben noch.

Nötig sei die zusätzliche Anbindung, weil die Zahl der Anwohner in diesem Gebiet beständig steige. Außerdem liegen unter anderem das Praxiszentrum München Ost und ein Alten- und Pflegeheim an der Karpfenstraße. Für beide Einrichtungen wäre ein kurzer Fußweg zur nächsten Busstation von Vorteil. Laut MVG gibt es derzeit drei Buslinien, die in diesem Bereich verkehren: die Linien 139, 193 und 195. Damit sei das Gebiet in einem "Umkreis von rund 400 Metern erschlossen". Aufgrund der geringen Nutzungsdichte sei ein Haltestellenabstand von 600 Metern ausreichend. Die Verkehrsgesellschaft erkennt aber, dass der Wunsch nach mehr Mobilität mit der Nachverdichtung im Stadtteil wächst. Allerdings wäre für eine Anbindung an der Kreillerstraße eine neue Buslinie nötig. Denn die bisherigen Fahrtrouten könnten nicht verändert werden. Für eine weitere Strecke muss allerhand geprüft werden. Zum Beispiel muss sie sinnvoll in das bestehende Netz eingebettet und ausreichend Platz für Haltstellen gegeben sein. Die MVG prüft jetzt Optionen, "um ein sinnvolles und attraktives Angebot zu entwickeln". Zudem ist ein Treffen mit MVG und dem BA-Unterausschuss Bau und Verkehr geplant. Dort sollen dann Ideen ausgetauscht werden.

© SZ vom 27.04.2020 / ilgd

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