Transponder:Hundesteuer soll bald digital erhoben werden

Die Stadt will Hunde in München künftig nicht mehr nur analog über Marken, sondern auch digital über eingesetzte Chips registrieren. Dafür soll am Dienstag im Finanzausschuss die Satzung für die Hundesteuer entsprechend geändert werden. Wer künftig einen Hund neu anmeldet oder umzieht, kann zwischen beiden Varianten wählen. Die Hundesteuer kann dann digital erhoben werden, das Mitführen einer Marke ist nicht mehr Pflicht. Die Stadtkämmerei verspricht sich davon weniger Aufwand für Halterinnen und Halter sowie auch für die Verwaltung. Viele Hunde tragen ohnehin einen Chip unter dem Fell, dieser würde künftig auch für die offiziellen Daten verwendet. Wenn sich dieses Verfahren bewährt, will die Stadtkämmerei das System langfristig komplett auf Transponder umstellen. In München sind derzeit 41 498 Hunde angemeldet, die Zahl steigt seit gut zehn Jahren. 2010 waren 30 639 Tiere registriert. Sie kosteten den Halter 100 Euro Steuer im Jahr, die Besitzer von Kampfhunden bezahlen 800 Euro. Im Jahr 2020 nahm die Stadt etwa 3,6 Millionen Euro an Hundesteuer ein.

© SZ vom 27.07.2021 / heff
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