Mit 19 kaufte sich Tom Gaebel die erste Frank-Sinatra-Platte, seitdem ist er dem Crooner-Style des großen Entertainers verfallen. Dabei hatte der Spross einer musikalischen Familie zunächst Geige und Posaune gelernt, als Posaunist des Jugendjazzorchesters NRW war er sogar auf China-Tournee. Doch der Gesang ließ ihn nicht mehr los. Er studierte in Amsterdam und Köln (wo er seitdem lebt), trat schon währenddessen unter anderem beim berühmten Montreux Jazz Festival auf und wurde 2004 mit dem Projekt „Tom Gaebel & Band spielen Frank Sinatra“ einem breiten Publikum bekannt. Im vergangenen Jahr wurde der „deutsche Frank Sinatra“ und „Dr. Swing“, wie ihn die Fans nennen, 50. Mit dem dazu entstandenen Album „Kleiner Junge, große Reise“ tourt er jetzt durch die Republik und macht am 11. Februar im Prinzregententheater Station. Lange vorher trifft man sich im Dach-Café des BR-Studios in Freimann. Anders als sein großes Vorbild redet Gaebel sehr schnell, gewandt und hochdeutsch.
Swing-PopstarDer deutsche Sinatra wird 50: Tom Gaebel auf Jubiläums-Tour
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„Irgendwie kommt jetzt alles zusammen“: Zu seinem 50. Geburtstag hat Tom Gaebel ein autobiografisches Album mit deutschen Texten veröffentlicht. Damit geht er jetzt auf große Deutschland-Tour.
Interview von Oliver Hochkeppel
