Für eine kleine adlige Privatkapelle komponierte Gioachino Rossini seine „Petite messe solennelle“ – „die letzte Todsünde meines Alters“, wie er dem lieben Gott persönlich im handschriftlichen Vorwort versicherte. Die Umstände spiegeln sich in der intendierten kleinen Chorbesetzung ebenso wie in der ungewöhnlichen Instrumentierung mit zwei Klavieren und einem Harmonium. Häufiger aufgeführt wird die Version, die Rossini später für großes Orchester nachlieferte.
Tölzer KnabenchorFeierliches Gedenkkonzert für Gerhard Schmidt-Gaden
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Vor zwei Wochen waren die Tölzer mit Rossinis Messe bereits in der Hamburger Elbphilharmonie zu Gast, jetzt traten sie in der Münchner Herz-Jesu-Kirche auf.
TKCDer Tölzer Knabenchor widmet Rossinis „Petite messe solennelle“ in der Herz-Jesu-Kirche seinem im April gestorbenen Gründer Gerhard Schmidt-Gaden.
Kritik von Michael Stallknecht, München
