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Tödliche Attacke auf einen Radfahrer:Isar-Mörder stieß wohl nicht erstmals zu

Plakat der Mordkommission am Tatort an der Isar

Mit einem Plakat am Tatort an der Isar in München bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

(Foto: Stephan Rumpf)

Der Unbekannte, der vor drei Wochen einen Radfahrer an der Isar erstochen hat, ist es wohl gewöhnt, mit einem Messer zu hantieren. Die Sonderkommission "Cornelius" geht von einem "außergewöhnlichen Täter" aus.

Der Mörder von der Isar scheint es "gewöhnt zu sein, mit einem Messer umzugehen". Zu dem Schluss sind die Ermittler der 27-köpfigen Sonderkommission "Cornelius" laut Polizeidirektor Frank Hellwig gekommen.

Der Täter habe sehr zielsicher zugestochen. Es könnte der Verdacht aufkommen, dass er nicht zum erstem Mal mit einem Messer auf einen Menschen losgegangen war. Da Täter und Opfer "null-Komma-null Bezug" zu einander gehabt hätten, sei für die Fahnder die Tatdynamik ein Ansatzpunkt.

Die Entschlossenheit des Mannes und sein "überfallartiges Töten" lassen auf einen "außergewöhnlichen Täter" schließen. Aus diesem Grund ermitteln die Beamten auch in psychiatrischen Einrichtungen. Der Täter hatte vor drei Wochen an der Erhardtstraße einen Radfahrer erstochen.

© SZ vom 22.06.2013/wim/tba
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