Tierpark Hellabrunn:Ein Bärenmädchen namens Q...

Hellabrunns Eisbären-Baby

Braucht noch einen Namen, der mit Q beginnt: das 2016 geborene Eisbärchen aus Hellabrunn.

(Foto: Marc Müller/Tierpark Hellabrunn)

Elf Wochen nach der Geburt steht fest: Das Eisbär-Baby aus dem Tierpark Hellabrunn ist weiblich. Das macht die Namenssuche nicht einfacher.

Von Philipp Crone

Die Untersuchung des Eisbärbabys mag am Mittwochvormittag ein Erfolg gewesen sein, doch noch immer ist ein großes Problem des Tierparks Hellabrunn nicht gelöst: Wie soll man dieses Jungtier, das nun geimpft, gewogen, ärztlich durchgecheckt und mit einem kleinen Chip am Hals versehen wurde, nur nennen? Es ist ein Mädchen und braucht einen Namen mit Q - wie alle 2016 in Hellabrunn geborenen Tiere.

Die Zahlen jedenfalls sind sehr beruhigend: Mit 8,4 Kilogramm ist der Eisbär fast doppelt so schwer wie seinerzeit die Zwillinge Nela und Nobby, die nach 74 Tagen 5,4 und 4,6 Kilogramm wogen. "Q" ist jetzt 72 Tage alt und hat den Besuch der Tierärzte Christine Gohl und Julian Heubeck gut überstanden. "Ein stattliches Gewicht" attestiert Gohl dem Tier.

Wie könnte "Q" also heißen? Das darf bestimmen, wer eine Tierpatenschaft übernimmt. Für ein männliches Tier gäbe es Namen wie Quirin, Quintus oder Quodrat, was gut zum Gehege und zum Gewicht passen würde, weil es im Arabischen für "Der Kräftige" steht. Mädchennamen sind dagegen rar, und Quitterie oder Quanita klingen irgendwie verkrampft. Vielleicht Queenie? Ein treffender Name, denn spätestens vom 24. Februar an, wenn das Bärenmädchen auf die Außenanlage kommt, wird es seine gesamte knuddelige Jugendzeit lang die unbestrittene Königin von Hellabrunn sein.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB