Warum muss man als Kabarettgeher Thomas Maurer lieben? Weil es der Wiener wie kein anderer versteht, Fundstücke aus der Politik, vor allem aber aus der Kultur mit persönlichem Erleben zu verknüpfen und daraus einen großen gesamtgesellschaftlichen Bogen zu spannen. Vorgetragen in bildreicher, fein geschliffener, so schön österreichisch weicher Sprache, verpackt in (panto-)mimischer Grandezza und ins Ziel gebracht mit aufklärerischer Erkenntnis. Irgendetwas nimmt man nach einem Thomas-Maurer-Abend immer mit nach Hause.
Deutschland-PremiereWider die Dekadenz der Superreichen
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Der große Humanist des österreichischen Kabaretts: Thomas Maurer wähnt sich in der Lach- und Schießgesellschaft „im falschen Film“.
Kritik von Oliver Hochkeppel
