Schauspielerin Therese GiehseDie beim Granteln lächelte

Lesezeit: 2 Min.

Publikumsliebling an den Kammerspielen, Star in den "Münchner Geschichten": Therese Giehse (1898-1975).
Publikumsliebling an den Kammerspielen, Star in den "Münchner Geschichten": Therese Giehse (1898-1975). Foto: Kurt Bethke / SZ Photo

Vor 50 Jahren starb Therese Giehse, die mit ihrer letzten Rolle in Helmut Dietls „Münchner Geschichten“ noch einmal ihren Charme zeigte. Dafür muss man sie lieben – ganz besonders heute.

Von Christian Mayer

Schon als junger Regisseur hatte Helmut Dietl ein unnachahmliches Gespür für seine Figuren. Das zeigte sich bereits bei seinem Debüt mit der Fernsehserie „Münchner Geschichten“. Neben dem jungen Stadtviertelhelden, der als attraktiver Nichtsnutz einen Schlag bei den Frauen hatte, sollte ein melancholisches Schwergewicht für Stabilität sorgen. Und somit hatte Dietl seine Traumkonstellation gefunden: Therese Giehse, Publikumsliebling der Kammerspiele und begnadete Brecht-Interpretin, spielte die Großmutter des damals noch unbekannten Günther Maria Halmer, der dann rasch als „Tscharlie“ Stadtgespräch wurde. Was für ein Coup!

Zur SZ-Startseite

Dietls München
:Die Suche nach der Riesensach'

Tscharlies Ritt durchs Siegestor ist legendär und die "Münchner Geschichten" Kult: Helmut Dietl nutzte 1974 die seltsame Orientierungslosigkeit in der Stadt als Stoff für seine erste große Serie.

Von Karl Forster

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: