„Und Federn überall“ im Theater ... und so fortEinsamkeit, die nahe geht

Lesezeit: 2 Min.

Ein Tag und ganz unterschiedliche Perspektiven: Govinda Gabriel und Julia Gruber in „Und Federn überall“.
Ein Tag und ganz unterschiedliche Perspektiven: Govinda Gabriel und Julia Gruber in „Und Federn überall“. Jan Roeder

Sechs Menschen treffen in einer norddeutschen Kleinstadt aufeinander und verfehlen sich dennoch. Heiko Dietz schafft im Theater … und so fort mit „Und Federn überall“ von Nava Ebrahimi einen wundersamen Abend.

Kritik von Kari Egeling

Natürlich regnet es. Und dann auch noch Sprühregen. Wie sollte es auch anders sein in einer norddeutschen Kleinstadt? Es ist dunkel im kleinen charmanten Theatersaal, durch die Lautsprecher klingen Tropfen, die auf Pflastersteine prasseln, kurz hallt Donner über die Bühne. Ein weißer Lichtkegel fällt auf Roshanak Rastgoo, die mit einem Koffer an einer Bushaltestelle steht. Natürlich kommt der nächste Bus erst in über einer Stunde.

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