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Theater im Englischen Garten:Vom Menschsein in allen Facetten

Sphärischer Spiegel
(Foto: Veranstalter)

Im Englischen Garten ist das Theater des Hölzernen Gelächters mit einer neuen Produktion zu sehen

Was bedeutet Zeit für den modernen Menschen und wie geht er damit um? Über diese und andere Fragen des Lebens sinnieren "Im Sphärischen Spiegel" ein Analytiker und ein Surrealist: Sie unterhalten sich über das Verhältnis von Psyche, Autorität und Macht - und ein Wechselspiel zwischen den Zeiten beginnt. Die Hauptdarsteller selbst, Sonja Graf und Markus Hummel, haben das surreale und sozial vielschichtige Schauspiel entwickelt. Mit ihrem "Theater des Hölzernen Gelächters" verfolgen beide seit rund 20 Jahren die Idee von einer künstlerisch freien und unabhängigen Theaterarbeit. Musik, Sprache und Spiel bilden dabei die drei elementaren Stützpfeiler ihrer Produktionen, die menschliche Existenz mit all ihren Fallhöhen, Abgründen und Untiefen steht thematisch im Mittelpunkt. Diese immer wieder aufs Neue zu erkunden, ist erklärtes Ziel der beiden Künstler. Die Uraufführung ihres aktuellen Stücks ist nun vom 5. bis 13. September an insgesamt acht Abenden (täglich, außer Montag) im Amphitheater im Nordteil des Englischen Gartens zu sehen. Jeweils um 20 Uhr beginnen die Vorstellungen, musikalisch begleitet auf Klarinetten und Akkordeon. Informationen zum Programm, der Idee und der Umsetzung sind unter der Rufnummer 0162/425 18 92 oder unter www.theaterdeshoelzernengelaechters.de abzufragen. Alle Termine finden ausschließlich bei schönem Wetter statt und bei kostenfreiem Eintritt.

© SZ vom 03.09.2020 / kuk

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