Und so haben die beiden wie viele ihrer Leidensgenossen schon längst der ersten Mannschaft der Löwen in der 2. Liga die Gefolgschaft verweigert. Deren Partien besuchen sie nur sporadisch, fahren sogar eher zu Auswärtsspielen als dass sie sich auf den Weg in die verhasste Arena in Fröttmaning machen.

Sie gehen lieber zu den Spielen der Regionalliga-Amateure. "Die kämpfen wenigstens bis zur letzten Minute und spielen in einem vernünftigen Stadion", sagt Lange. Und dann setzen sie an, das hohe Lied auf die Löwen zu singen, welch großes Potenzial der Klub habe als "Gründungsmitglied der Bundesliga" und mit all den Anhängern in Stadt und Umland. "Seien wir doch einmal ehrlich", sagt Schmied: "Der Verein wird nur noch durch die Fans am Leben gehalten."

Bild: oh/Tattoo von Tempel, München 22. November 2014, 08:392014-11-22 08:39:38 © SZ.de/bica/infu