Udo Wachtveitl kann Dialekt, er kann auch geschliffenes Hochdeutsch, vor allem vermag er, mühelos hin- und herzuwechseln. Das beweist der Schauspieler und Sprecher beim Gespräch auf einer Bierbank sitzend in einem Münchner Hinterhof. Die Sonne scheint, Wachtveitl erzählt charmant, wie er „Asterix der Gallier“ ins Münchnerische übertragen hat. Anlass ist ein etwas krummes Jubiläum: Die Erstveröffentlichung dieses Bandes der französischen Comic-Legenden René Goscinny und Albert Uderzo jährt sich in diesen Tagen zum 65. Mal. Ein Grund für den Egmont-Ehapa-Verlag, sechs Mundart-Übersetzungen in Auftrag zu geben. Plattdeutsch, Wienerisch, Schwyzerdütsch etwa und auch Münchnerisch.
DialektAsterix – gibt’s jetzt auch auf Münchnerisch
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Zaubertrank, bei Wachtveitl "Schmoizator", mit Semmelbröseln?
ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2024 LES ÉDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY-UDERZODer Schauspieler und „Tatort“-Kommissar Udo Wachtveitl hat den ersten Band der Comic-Reihe „Asterix und Obelix“ in den Dialekt seiner Heimatstadt übersetzt. Ein schönes Stück Arbeit, selbst für ein Sprachchamäleon wie ihn.
Interview von Sabine Buchwald
