Thomas Goerge hat schon mit inzwischen verstorbenen Regisseur Christoph Schlingensief gearbeitet, hat ihn in dessen Operndorf nach Afrika begleitet und sieht sich durch dessen Arbeit inspiriert. Auf einem Sportplatz in Hallbergmoos hat Goerge die Siegfried-Sage als Inklusions- und Intergrationsprojekt inszeniert - und den Siegfried als Flüchtling interpretiert. Eine künstlerische Herausforderung, die mit dem Kultur-Sozialpreis ausgezeichnet wurde.

Das Tassilo-Preisgeld will Goerge gleich in das nächste Projekt stecken. Vielleicht gibt es dann Kafka an der Bushaltestelle.

Bild: Alessandra Schellnegger 19. April 2018, 12:052018-04-19 12:05:49 © SZ.de/imei