Alles ist rough, alles ist dumpf, erhellt nur von einem seltsamen Halblicht, die Scheinwerfer von oben, in einem engen Kranz über den Bühnenraum gesetzt; ein beengter Fokus. Eine Männergruppe stellt der Choreograf Moritz Ostruschnjak in dieses Licht. Im Schwere Reiter zeigt er das Stück „Alien Nation“ als eine Art Arbeitsbericht. „Das ist nur ein Zwischenschritt, das muss schon noch einiges passieren“, sagt er nach der gut 60-minütigen Aufführung. Das Timing etwa, wie er betont. Und ja, ganz so griffig wie Ostruschnjak-Produktionen eigentlich sind, ist dieses Stück noch nicht.
Werkstattbesuch beim Choreografen Moritz OstruschnjakVirtuoser Tanz mit einem Rollstuhl
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Der Rollstuhl wird in dieser Arbeit einfach zum Material und auch auseinandergenommen: Daniel Conant, Edoardo Cino, David Cahier, Nikola „Nidjo“ Zica, Liam „Myndwayv“ Maria Wustrack und Guido Badalamenti (von links).
Franziska StraussIm Schwere Reiter sieht man Moritz Ostruschnjak bei der Arbeit an seinem neuen Tanzstück „Alien Nation“, das Männerbilder durchleuchtet und mit einem körperlich beeinträchtigten Künstler große Bewegungskunst schafft.
Kritik von Rita Argauer
