Tagesbar „Donna Luise“Daydrinking mit Italien-Flair

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An warmen Sommerabenden sind vor allem die Tische im Freien beliebt.
An warmen Sommerabenden sind vor allem die Tische im Freien beliebt. Catherina Hess

In der „Donna Luise“ gibt es verschiedene Sorten Spritz zum fairen Preis, gerade bei Studierenden ist die Tagesbar im Univiertel deshalb beliebt. Schade nur, dass immer schon recht früh Schluss ist.

Von Anna-Maria Salmen

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Die Sonne ist an diesem Feierabend schon hinter den hohen Häusern in der Luisenstraße verschwunden, angenehm warm ist es trotzdem noch, auch ohne Jacke. Es ist einer der ersten Abende des Jahres, der sich ein wenig nach Sommer anfühlt. Kein Wunder, dass man vor der Tagesbar „Donna Luise“ erst mal keinen freien Tisch findet. Wer will schon bei diesem Wetter drinsitzen?

Geöffnet hat „Donna Luise“ seit November 2025. Davor war an derselben Adresse im Univiertel für einige Monate das „Don“ untergebracht, eine Galerie für Münchner Künstler mit angegliedertem Café. Das Donna-Team sei eher zufällig auf die Räumlichkeiten gestoßen, sagt Betreiberin Hannah Frühbeis. Sie hätten eigentlich eine neue Bürofläche für ihr Start-up gesucht. Die haben sie in der Luisenstraße gefunden. Weil Frühbeis und ihre Kollegen schon länger in der Gastronomie tätig sind, bot es sich an, den vorderen Teil der Räume dafür zu nutzen.

An den Wänden hängen abstrakte Gemälde einer Münchner Künstlerin. Ansonsten ist der Innenraum schlicht in Weiß und Königsblau gehalten. Der Name erinnert noch an die alte Zwischennutzung, aus dem Don wurde Donna. Das Team wollte den Namen – das italienische Wort für „Dame“ – laut Frühbeis personifizieren. Also ist das Logo jetzt eine lächelnde Figur, in einer Hand eine dampfende Kaffeetasse, in der anderen ein Martiniglas. Dazu passend bekommt man in der Tagesbar sowohl Cappuccino als auch Aperitivo.

Bei sonnigem Wetter entsteht schnell italienisches Flair, wenn die Gäste draußen vor dem Laden auf umfunktionierten Kisten sitzen, die Gläser mit Aperol Spritz in der Hand. Trotz des Namens sei das nicht bewusst so geplant gewesen, sagt Frühbeis. Die Betreiber haben aber auch nichts dagegen, „wir mögen Italien privat alle sehr gern“. Man habe deswegen auch Wert auf die Weinauswahl gelegt: Ein Glas Primitivo aus Apulien gibt es für vier Euro. Eine Besonderheit, die sonst eher selten auf Münchner Karten stehe, ist das Peroni-Bier (3,20 Euro für 0,33 Liter). Jede Woche gibt es auch ein neues Getränkeangebot, fünf kleine Helle für 13 Euro zum Beispiel oder Espresso Tonic für 4,50 Euro.

Neben dem klassischen Aperol Spritz gibt es auch eine Kreation mit Basilikum und Limette.
Neben dem klassischen Aperol Spritz gibt es auch eine Kreation mit Basilikum und Limette. Catherina Hess
Der Innenraum der Bar ist schlicht in Weiß und Königsblau gehalten.
Der Innenraum der Bar ist schlicht in Weiß und Königsblau gehalten. Catherina Hess

Ansonsten bekommt man verschiedene Sorten Spritz für je 6,50 Euro, darunter den Klassiker mit Aperol, aber auch mit Sarti oder Campari. Die Spezialität des Hauses ist der Donna Spritz, er besteht aus Basilikumsirup und Limette, eigens vom Team kreiert – erfrischend, gleichzeitig süß und ein bisschen würzig.

Die Snackkarte ist übersichtlich und vor allem aufs Teilen ausgelegt. Es gibt Schalen mit Oliven, Chips oder Nüssen, dazu Sandwiches aus dem Kontaktgrill (6,50 Euro). Wer es süß mag, bekommt auch Croissants mit verschiedenen Füllungen oder Bananenbrot. Betreiberin Frühbeis kann sich vorstellen, auch immer wieder Specials anzubieten, zum Beispiel zum Frühstück.

Momentan liegt der Fokus aber noch auf der Mittagspause, dem Nachmittagskaffee und dem Daydrinking. Durch die Nähe zur Technischen Universität holen sich vor allem viele Studierende ihre Snacks bei „Donna Luise“. Bei gutem Wetter ist aber auch abends viel los. Gerade an warmen Sommerabenden ist es deshalb eigentlich schade, dass die Bar schon früh schließt.

Donna Luise, Luisenstraße 49, 80333 München, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9.30 bis 18 Uhr, Freitag 9.30 bis 20 Uhr, Samstag 12 bis 20 Uhr

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