SZenario:So viel Glück

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Gummistiefel-Romanzen in der Staatsoper: Die Münchner feiern "Die verkaufte Braut" mit außergewöhnlichen Ovationen

Von Rudolf Neumaier

Bei einer Premiere im Nationaltheater sitzen gut 2000 Kritiker im Zuschauerraum. Sie haben bisweilen recht unterschiedliche Meinungen über die neuen Inszenierungen sowie über Sänger und tun ihr Urteil dann unverhohlen kund. Bravo oder Buh? Die Münchner können gnadenlos sein. Überdies gibt es auch noch Abstufungen zwischen tosendem Applaus, herzlichem Beifall, dezentem Anstandsklatschen und reserviertem Geklätschel. Bei der Premiere von Bedřich Smetanas Oper "Die verkaufte Braut" tost das Haus wie lange nicht. Das Publikum trampelt sogar vor Begeisterung. Wer hätte das gedacht?

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