SZ-Kultursalon:Schönheit oder Schmerz?

Der Münchner Komponist Jörg Widmann spricht beim Festival Heidelberger Frühling über Kunst in der Krise

Im Mittelpunkt des nächsten SZ-Kultursalons stehen der Münchner Komponist Jörg Widmann und der Gründungsintendant des Heidelberger Frühlings Thorsten Schmidt. Widmann wurde jüngst von seiner Heimatstadt mit deren renommiertem Musikpreis ausgezeichnet. Schmidt wollte Widmann in diesem Jahr eine große Reihe im Rahmen des beliebten Klassikfestivals in Heidelberg widmen. Nun musste das Fest pandemiebedingt jedoch schon zum zweiten Mal weitgehend abgesagt werden. Nur einige Digitalformate konnten erhalten bleiben. Dazu gehört auch der schon lange vorbereitete SZ-Kultursalon, der live gestreamt werden wird. Dessen Thema: Trotz aller Erschwernisse, unter denen Kulturschaffende derzeit leiden, geht das Produzieren von Kunst weiter. Doch wie beeinflusst die Seuche deren Inhalte und deren Ausdrucksformen? Entsteht noch Schönheit in dieser Zeit? Oder nur noch schmerzliche Wahrheit?

SZ-Kultur-Leiterin Susanne Hermanski spricht mit Widmann und Schmidt über diese Fragen. Der Abend steht unter dem Motto "Schönheit im Außergewöhnlichen - wie Kunst im Lockdown entsteht". Ein Gutes hat die digitale Version dieses Formats, das sonst so sehr vom persönlichen Austausch an ungewöhnlichen Orten lebt: Jeder, der sich anmeldet, kann mit dabei sein und seine Fragen in das Heidelberger Studio senden. Zudem wird das Nachsehen online möglich sein.

SZ Kultursalon, Mittwoch, 31. März, 18 Uhr. Wer sich unter sz-erleben.de/veranstaltungen anmeldet, erhält die Zugangsdaten zum Stream. Später ist der Salon online auf sz.de und auf der Homepage des Heidelberger Frühlings zu finden.

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