SZ-Kolumne Typisch deutschVom verfolgten Reporter in Somalia zum SZ-Kolumnisten

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Neuer Autor im SZ-Kolumnenteam: Imaan Huseen Dinnle, geboren in Mogadischu, jetzt im Südosten von München daheim.
Neuer Autor im SZ-Kolumnenteam: Imaan Huseen Dinnle, geboren in Mogadischu, jetzt im Südosten von München daheim. Stephan Rumpf

Im neunten Jahr der Kolumnen-Reihe von geflüchteten Journalisten erweitert die SZ ihr Team: Imaan Huseen Dinnle aus Somalia beschäftigt sich künftig mit Eigenheiten der Münchner. Über einen, der zwei Jahre auf der Flucht war – und inzwischen ein neues Leben führt.

Von Korbinian Eisenberger

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Diese Geschichte muss mit Semmelknödeln beginnen, eine sinnstiftende Mahlzeit des Bayernlandes, die den Münchner Kulthumoristen Karl Valentin unsterblich machte. Semmel(n)knödel(n) haben die Zeiten überdauert, und man muss kein geborener Münchner sein, damit sie einem munden. Imaan Huseen Dinnle etwa ist in Mogadischu zur Welt gekommen, in Somalia, wo sich nicht Klöße durchgesetzt haben, sondern ganz andere Kräfte. Deswegen lebt der 31-Jährige nicht mehr in Mogadischu, sondern im Südosten von München, oder wie er sagt: „Bei meinen Semmelknödeln.“

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