„Ihre Spenden sind mehr als finanzielle Mittel – sie sind Wegweiser für Hoffnung, Brücken zu einem besseren Leben und ein Zeichen von Mitmenschlichkeit, das in einer oft rauen Welt eine unschätzbare Bedeutung hat.“
Mit diesen Zeilen drücken die Verantwortlichen des interkulturellen muslimischen Forums für Frauen und Familien ihre Dankbarkeit aus. Denn durch die Großzügigkeit der SZ-Leserinnen und -Leser gelingt es dem Verein auch in diesem Jahr wieder, Familien einen Umzug in ein neues Zuhause zu ermöglichen, in dem Kinder Geborgenheit und Nähe erleben, alleinstehenden und chronisch kranken Frauen den Alltag zu erleichtern oder Menschen mit einer Zuwendung zu helfen, den entscheidenden Schritt in Richtung Normalität zu machen.
Ein Dank, der so oder ähnlich von vielen Institutionen, Organisationen, Vereinen, aber auch den Mitarbeitenden in Sozialbehörden kommt, weil sie mithilfe von SZ Gute Werke schnell und vor allem unbürokratisch dort unterstützen können, wo staatliche Leistungen nicht mehr vorgesehen sind.
Meist geht es dabei gar nicht um die ganz großen Beträge. Bei einem Jungen, der sich ein Jahr lang nicht mehr in die Schule getraut hatte, gaben neue Kleidungsstücke mit den Ausschlag, dass er es geschafft hat, wieder in die Schule zu gehen. „Ich denke, es war für ihn eine große Motivation und sehr wichtig für sein Selbstwertgefühl“, schreibt eine Mitarbeiterin der ambulanten Erziehungshilfe.
Aber auch die Freude über die rund 3000 Lebensmittelpakete, die in Kooperation mit dem Biomarkt Vollcorner während der Adventszeit wieder an bedürftige ältere Menschen verteilt wurden, ist überwältigend.
„Sie können sich nicht vorstellen, wie ich mich gefreut habe, als ich den Karton ausgepackt habe. Einen ganz herzlichen Dank, dass Sie und die Spender der Süddeutschen Zeitung an mich gedacht haben. Sie können sich gar nicht vorstellen, was für ein Segen es ist, so gute Lebensmittel zu essen“, schreibt eine Frau. Eine andere Empfängerin eines Lebensmittelpakets jubiliert „was für ein leckerfritziges Geschenk – das Paket steht immer noch mit offenem Deckel in meinem Wohnzimmer und der köstliche Inhalt erfreut mein Herz“.
Dabei ist es keine Selbstverständlichkeit, dass der Spendeneingang beim SZ-Hilfswerk seit Jahren stabil geblieben ist. „Wir möchten unseren Spendern von Herzen danken, dass sie auch in diesen unsicheren und wirtschaftlich herausfordernden Zeiten so großzügig gespendet haben“, sagt Martina Linke, stellvertretende Leiterin von SZ Gute Werke. Hinzu kommt, dass der eingetragene Verein, der im Vorjahr sein 75-jähriges Bestehen feierte, das Jubiläum zum Anlass nahm, seinen Namen von SZ Adventskalender für gute Werke in SZ Gute Werke zu ändern, um die Ganzjährigkeit der Hilfe zu unterstreichen.

Durchaus ein Risiko, denn der neue Name musste sich auch bei den vielen treuen Spenderinnen und Spendern verfestigen. Was aber gleich geblieben ist: Jeder gespendete Euro hilft und geht ohne Abzüge direkt an Bedürftige, alle Verwaltungskosten trägt der Süddeutsche Verlag. Und nicht zuletzt: „Wer für SZ Gute Werke spendet, hilft aktiv mit, die Not zu lindern, die sich in der Nachbarschaft, im Viertel und in der Stadt findet“, sagt die geschäftsführende Vorständin Sandra Geisler.
All das war auch in den vergangenen Wochen und Monaten Motivation für viele Menschen, in der aktuellen Aktion bislang 5,5 Millionen Euro zu spenden. Dafür wurden 15 779 Überweisungen getätigt, darunter waren auch Spenden von Abonnentinnen und Abonnenten aus Österreich, der Schweiz, Spanien und den USA, die dadurch ihre Verbundenheit mit dem SZ-Hilfswerk zum Ausdruck brachten.
Im Servicepunkt, der ganz neu mitten am Marienplatz im Kaufhaus Beck zu finden ist, wurden 238 606 Euro eingezahlt. Ebenso konnten Leserinnen und Leser erstmals auch per Paypal spenden – zum Start nutzten gleich 560 Menschen diese Möglichkeit. Dass bei Spenden wirklich jeder Cent zählt, unterstreicht die kleinste Spende von zwei Euro. Dass es wohlhabende Münchnerinnen und Münchner gibt, die die Not in der Stadt und im Umland nicht übersehen, zeigt die höchste Einzelspende von 90 000 Euro.
So können Sie spenden:
Per Paypal oder per Lastschriftverfahren unter sz-gutewerke.de/spenden. Mit einer Überweisung an SZ Gute Werke e.V., HypoVereinsbank, IBAN DE 04 7002 0270 0000 0822 28, BIC HYVEDEMMXXX.
Spenden können Sie auch im SZ-Servicepunkt im Kaufhaus Ludwig Beck, Marienplatz 11, Eingang Dienerstraße, 1. Obergeschoss. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr.
Spenden an SZ Gute Werke sind steuerlich absetzbar. Jede Spende wird in vollem Umfang dem guten Zweck zugeführt. Alle Verwaltungskosten trägt der Süddeutsche Verlag. Sachspenden können aus organisatorischen Gründen nicht entgegengenommen werden.
