Grünwalder Stadion Großes Aufgebot für kleines Derby

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen spielten die Amateure des FC Bayern und des TSV 1860 bereits am Ostermontag im Grünwalder Stadion.

(Foto: Johannes Simon/Getty)
  • Beim Derby zwischen den Regionalliga-Teams des TSV 1860 und des FC Bayern wird die Polizei mit 800 Einsatzkräften im Stadion und dem Umfeld aktiv sein.
  • Die massive Präsenz hatte bereits in den vergangenen Jahren Kritik ausgelöst.
Von Florian Fuchs

Wegen des sogenannten kleinen Derbys zwischen den Regionalliga-Teams des TSV 1860 München und des FC Bayern München wird es am Sonntag wieder zu zahlreichen Straßensperren in Giesing kommen. Anpfiff ist um 14 Uhr, das Spiel ist mit 12 500 Zuschauern ausverkauft.

In den vergangenen Jahren hatten Anhänger beider Vereine mehrmals Fanmärsche organisiert, teilweise auch über weite Strecken von der Innenstadt bis zum Grünwalder Stadion. Die Polizei kritisierte die Märsche, weil dabei auch Pyrotechnik abgebrannt wurde. Die Anhänger des TSV 1860 verzichten diesmal darauf, sich an einem Sammelpunkt zu treffen. Die Bayernfans wollen sich um 11.30 Uhr am Candidplatz versammeln, um gemeinsam in Richtung Stadion zu marschieren.

"So etwas könnte bei Passanten zu großer Angst führen"

Angesichts der Ereignisse bei den Spielen der Nationalmannschaft in Paris und Hannover bittet die Polizei die Fans darauf zu verzichten, Pyrotechnik abzubrennen oder Böller zu zünden. "So etwas könnte bei Passanten zu großer Angst führen", sagt ein Sprecher.

Die Polizei wird mit 800 Einsatzkräften im Stadion und dem Umfeld aktiv sein. Die massive Präsenz hatte bereits in den vergangenen Jahren Kritik ausgelöst. Zum Vergleich: Beim Spiel der 1860-Profis am Samstag um 13 Uhr in der Allianz Arena gegen St. Pauli sind 300 Polizisten im Einsatz.

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