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Stillstand auf der Stammstrecke:S-Bahn-Chaos im Berufsverkehr

Noch immer sind die Schäden durch das Massenbesäufnis nicht behoben, da kommt es schon wieder zu einem Chaos bei der Münchner S-Bahn. Erst führten Softwareprobleme zu massiven Verspätungen - und dann legte ein Schienenbruch die Stammstrecke lahm.

Die Schäden der Flashmob-Party in den Münchner S-Bahnen sind noch nicht einmal ganz behoben, da gibt es schon weitere Komplikationen. Am Dienstag kam es im Berufsverkehr zu gravierenden Störungen. Teilweise war die Stammstrecke nicht befahrbar.

Um etwa 8 Uhr wurde an den Bahnsteigen eine Stellwerkstörung gemeldet. Angaben der Bahn zufolge ging beim Aufspielen einer neuen LZB-Software etwas schief. Das LZB-System steuert den S-Bahn-Verkehr und sorgt dafür, dass die Züge im Zweiminuten-Takt über die extrem belastete Stammstrecke fahren können. Durch den Ausfall der Software mussten die S-Bahnen in größeren Zeitabständen durch die Röhre fahren, was zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten führte. Etliche Linien fuhren nur verkürzt.

Ein Schienenbruch zwischen Donnersberger- und Hackerbrücke legte dann kurze Zeit später die gesamte Stammstrecke lahm. Die Züge stoppten größtenteils in Pasing, am Hauptbahnhof oder am Ostbahnhof. Nur die S8 fuhr vom Flughafen bis zum Isartor. Erst gegen 12 Uhr lief der S-Bahn-Verkehr wieder planmäßig.

© sueddeutsche.de/tob

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