Steven Uhlys „Nichts als Freude!“Ein alternder Mann mit Selbstironie

Lesezeit: 3 Min.

Steven Uhly hatte vor 15 Jahren seinen ersten großen Auftritt mit seinem Debüt: „Mein Leben in Aspik“.
Steven Uhly hatte vor 15 Jahren seinen ersten großen Auftritt mit seinem Debüt: „Mein Leben in Aspik“.
Catherina Hess

Steven Uhly ist mit „Nichts als Freude! Eine Liebeserklärung an die Literatur“ ein gewitzter Roman gelungen, in dem er selbst als Schriftsteller auftritt und Realität und Fiktion untrennbar werden.

Kritik von Florian Welle

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Steven Uhly ist ein Glücksfall für die deutschsprachige Literatur. Denn der gewiefte Erzähler, 1964 als Sohn einer deutschen Mutter und eines bengalischen Vaters in Köln geboren, geht immer ins Risiko. Er führt seine Leser gerne an der Nase herum, indem er Fakt und Fiktion durcheinanderwirbelt. Schon sein Debüt vor rund 15 Jahren ließ aufhorchen. Für „Mein Leben in Aspik“, die aberwitzige Parodie einer Autobiografie, erfand Florian Illies gar eine neue Gattungsbezeichnung: „Barock-Poetry-Slam“.

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