Sternenmütter in München "Der Tod eines Babys ist noch immer ein Tabuthema"

"Es gibt nichts Schlimmeres, als das eigene Kind zu verlieren, egal wann": Daniela Nuber-Fischer am Grab ihrer Tochter in einem besonderen Bereich des Waldfriedhofs.

(Foto: Stephan Rumpf)

Vor sieben Jahre hat Daniela Nuber-Fischer ihre Tochter verloren. Heute will sie anderen Eltern, deren Babys vor, während oder kurz nach der Geburt gestorben sind, Kraft und Zuversicht geben.

Von Kathrin Aldenhoff

Daniela Nuber-Fischer hat ihr erstes Kind verloren, ihre Tochter Paula. Sie ist in ihrem Bauch gestorben, im sechsten Monat der Schwangerschaft. Daniela Nuber-Fischer hat Paula zur Welt gebracht. Eine stille Geburt nennen Hebammen das. Still, weil das Baby, das gerade geboren wurde, nicht schreit.

Das war vor sieben Jahren, Daniela Nuber-Fischer und ihr Mann haben heute zwei gesunde Söhne, fünf und zwei Jahre alt. Im Wohnzimmer der Familie steht eine Kerze mit Paulas Namen. Ihre Tochter ist nicht vergessen. Daniela ...