Porträt Theaterleiterin Stephanie TschunkoTheater gegen das Wegsehen

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In München machte sie einst eine Ausbildung zur Werbekauffrau, studierte dann in London und Paris Musiktherapie und sang in einer Jazzband. Jetzt leitet Stephanie Tschunko das Spagat-Theater.
In München machte sie einst eine Ausbildung zur Werbekauffrau, studierte dann in London und Paris Musiktherapie und sang in einer Jazzband. Jetzt leitet Stephanie Tschunko das Spagat-Theater.
Stephan Rumpf

Kindesmissbrauch, Zwangssterilisationen, Traumata: Stephanie Tschunko bringt als Leiterin des „Spagat“ in Jutta Speidels Horizont-Haus harte Themen auf die Bühne. Lehrkräfte und Psychiater bezieht sie in ihre Arbeiten ein.

Von Barbara Hordych

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Auf den Werdegang des Stücks „Kitzeleien – der Tanz der Wut“ ist Stephanie Tschunko besonders stolz. Seine deutsche Erstaufführung erlebte das Ein-Frau-Stück über den sexuellen Missbrauch eines kleinen Mädchens 2021 am Spagat-Theater. Mit Lucca Züchner in zwölf Rollen, ein Monolog der französischen Autorin, Tänzerin und Aktivistin Andréa Bescond. „Die Produktion hat Wellen geschlagen, weit über München hinaus“, sagt Stephanie Tschunko beim Treffen im Café am Wiener Platz.

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