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Stellenabbau:Langenscheidt entlässt ein Drittel seiner Mitarbeiter

Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt, 2011

Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt, der Urenkel des Gründers, zog 1961 mit dem Verlag nach München.

(Foto: Robert Haas)

Der Traditionsverlag baut 29 der verbliebenen 90 Arbeitsplätze ab und kündigt eine Neuausrichtung an. Es ist nicht der erste harte Einschnitt bei dem Unternehmen, dem die Konkurrenz durch kostengünstige Internetangebote zu schaffen macht

Der Langenscheidt Verlag mit Sitz in Schwabing-Freimann baut ein Drittel seiner Arbeitsplätze ab. 29 der 90 Mitarbeiter haben betriebsbedingte Kündigungen erhalten. Das Traditionsunternehmen, dessen Wörterbücher mit dem blauen L auf gelbem Grund weltweit bekannt sind, kämpft seit Jahren mit der Entwicklung auf dem Büchermarkt. Obwohl Langenscheidt in Deutschland immer noch als einer der Marktführer für Wörterbücher und Sprachführer gilt, macht dem Verlag besonders die Konkurrenz durch Internetangebote, etwa Fremdsprachen-Apps und E-Learning-Programme, zu schaffen.

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