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Steckerlfisch:Fischer-Vroni darf doch auf die Auer Dult

Die Besucher der Auer Dult müssen nun doch nicht wie befürchtet auf Steckerlfisch verzichten.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Fast hätte es in diesem Jahr keinen Steckerlfisch gegeben: Der Wirt der Fischer-Vroni hatte vergessen sich für einen Stand zu bewerben. Jetzt hilft ausgerechnet die Konkurrenz.

Eine Auer Dult ohne Steckerlfisch? Das ist nicht nur für viele ganz normale Münchner völlig undenkbar, sondern offenbar auch für die Wirtsfamilie Heilmaier-Brenner. Die betreibt die Wurst- und Hühnerbraterei Heinz auf dem Oktoberfest und auf der Auer Dult und verfügt auf der Dult auch über einen Biergarten auf dem Festplatz mit 570 Sitzplätzen.

Jetzt stellt sie der Fischer-Vroni dort während der an diesem Samstag beginnenden Maidult einen kleinen Standplatz für eine Grillstation zur Verfügung, an dem Fischer-Vroni-Wirt Hans Stadtmüller Makrelen-Steckerlfische grillen kann.

Lange hatte es so ausgesehen, als ob es in diesem Jahr auf allen drei Dulten im Frühjahr, Sommer und Herbst keinen Steckerlfisch geben würde. Stadtmüller hatte nämlich aus Versehen zum Jahresende zwar die alljährliche Bewerbung für das Oktoberfest eingereicht, durch einen dummen Zufall aber jene für die drei Dulten vergessen.

"Es ist grausam", kommentierte er damals sein Missgeschick. Das empfanden offenbar auch die Heilmaier-Brenners so und boten dem Kollegen eine kleine Fläche ihres Biergartens zur Untermiete an. "Wirklich ein feiner Zug von ihnen", sagt Stadtmüller, der nun auch auf der Jakobi- und Kirchweihdult mit seiner Fischer-Vroni im Miniaturformat vertreten ist und an den Wochenenden selber grillen wird.

Statt des gewohnten Augustiner-Biers bekommen die Fischer-Vroni-Fans bei Heinz dann zwar Paulaner ausgeschenkt, aber das werden sie wohl verschmerzen.

Auer Dult Auf der Auer Dult gibt's heuer keinen Steckerlfisch
Panne

Auf der Auer Dult gibt's heuer keinen Steckerlfisch

Denn der Wirt der Fischer Vroni hat vergessen, die Bewerbung rechtzeitig abzugeben. Er ist ziemlich geplättet: "Es ist grausam."   Von Franz Kotteder