Junge FamilienWenn Babys und Kleinkinder ohne Worte sprechen

Lesezeit: 4 Min.

Anne Böhm mit ihrem Sohn Mattis und der Geste für „Achtung“. Die Aubinger Heilpädagogin zeigt, wie früh Kommunikation beginnt.  Ziel ist es, die kindlichen Bedürfnisse zu erkennen respektive sie zu äußern.
Anne Böhm mit ihrem Sohn Mattis und der Geste für „Achtung“. Die Aubinger Heilpädagogin zeigt, wie früh Kommunikation beginnt.  Ziel ist es, die kindlichen Bedürfnisse zu erkennen respektive sie zu äußern. Arlet Ulfers

Sie winken, deuten, zeigen – und sagen mehr, als viele ahnen: Mit Zwergensprache lernen Babys und Kleinkinder, sich mitzuteilen. Zwei Frauen aus dem Landkreis Starnberg machen vor, wie das klappt.

Von Patrizia Steipe, Gilching

SZ bei Google bevorzugen

„Dade“, sagt Mattes. Der Zweijährige kann manche Buchstaben noch nicht aussprechen. „Dade“ kann vieles heißen. Danke zum Beispiel, Schokolade oder Tante. Wenn dann das große Rätseln beginnt und das richtige Wort nicht sofort gefunden wird, fließen schnell Tränen oder es gibt Wutausbrüche. Heilpädagogin Anna Böhm versteht ihren Sohn trotzdem. „Dade“ bedeutet „Katze“. Mit seinen Fingern formt Mattes nämlich am Gesicht Schnurrhaare. In der „Zwergensprache“ ist das das Zeichen für Katze. Zwar macht Mattes die Geste etwas ungenau, aber seine Mutter erkennt sie. Sie hat gelernt, die kleinen Gesten ihres Kindes zu deuten.

Zur SZ-Startseite

Boom in der Sicherheitsbranche
:Vom Panikraum bis zum Atombunker

Ein Fürstenfeldbrucker Unternehmer hat sich auf den Bau von Schutzräumen spezialisiert. In diesen Zeiten ein bombensicheres Geschäft. Besuch im Showroom.

Von Stefan Salger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: