Glückliches Ende eines Großalarms: Mehr als 50 Personen zu Wasser, zu Lande und in der Luft haben am Dienstagabend am Wörthsee nach einer vermissten 17-jährigen Schwimmerin gesucht. Die Jugendliche war, wie die Polizei mitteilt, laut ihrer Mutter für eine 20-minütige Schwimmrunde ins Wasser gegangen. Als sie nach mehr als einer Stunde nicht zurück war, rief die Mutter über den Notruf um Hilfe.
Umgehend wurde eine große Suchtruppe mobilisiert. Die Wasserwacht und die örtliche Feuerwehr fuhren den See mit Booten ab, Polizeikräfte und Ersthelferinnen suchten vom Ufer aus und mit zwei Drohnen aus der Luft nach der Jugendlichen. Kurz bevor ein angeforderter Polizeihubschrauber eintraf, wurde das Mädchen am Ufer in Steinebach unversehrt gefunden.
Die Jugendliche gab an, beim Schwimmen die Zeit aus den Augen verloren zu haben. Nach Einbruch der Dämmerung, die zudem von einem kurzen Gewitter begleitet wurde, habe sie am Ufer entlang zum Ausgangspunkt zurückschwimmen wollen, um bei einer Wetterverschlechterung das Wasser rechtzeitig verlassen zu können.

