Skulpturenweg Wörthsee:Kunstobjekt in Freinacht verbogen

Skulpturenweg Wörthsee: Die fünf Meter hohe "Spindel" am Badeplatz Birkenstraße in Steinebach wurde verbogen.

Die fünf Meter hohe "Spindel" am Badeplatz Birkenstraße in Steinebach wurde verbogen.

(Foto: Arlet Ulfers)

In Kempfenhausen ermittelt die Polizei zudem, weil die dortige Staatsstraße mehrfach mit dem verbotenen Z-Symbol beschmiert wurde.

Die sogenannte Freinacht ist nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord ohne größere Vorkommnisse verlaufen. Zwar verzeichnete die Einsatzzentrale in Ingolstadt in der Nacht auf den 1. Mai in ihrem Zuständigkeitsbereich 122 Einsätze mit Bezug zur Freinacht, es sei aber nicht wie in anderen Jahren gehäuft zu Ruhestörungen und Sachbeschädigungen gekommen, teilten die Beamten mit. Es seien aber immerhin 34 Ruhestörungen, sechs Sachbeschädigungen sowie sieben Körperverletzungsdelikte gemeldet worden. Beispielhaft nennt das Polizeipräsidium einen Vorfall in Utting: Dort ist eine 59-jährige Frau gegen Mitternacht in Jahnstraße von Jugendlichen mit Eier beworfen worden.

Skulpturenweg Wörthsee: Die "Spindel" des Objektkünstlers Max Mirlach (vorne) war erst kürzlich aufgestellt worden.

Die "Spindel" des Objektkünstlers Max Mirlach (vorne) war erst kürzlich aufgestellt worden.

(Foto: Arlet Ulfers)

Nicht extra genannt wurde von der Polizei die sogenannte "Spindel" in Steinebach. Die erst kürzlich aufgestellte Skulptur des Objektkünstlers Max Mirlach wurde heftig verbogen.

In Kempfenhausen wurde die Fahrbahn der Staatsstraße 2070 zudem mit mehreren Z-Symbolen beschmiert. Das verbotene Symbol wurde mittels weißer Sprühfarbe an mehreren Stellen auf den Asphalt aufgetragen. Die Polizei Starnberg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Billigung von Straftaten aufgenommen. Der Bereitschaftsdienst der Straßenmeisterei Wolfratshausen wurde zur Beseitigung angefordert.

Das Z-Symbol ist deshalb verboten, weil es als Zeichen für die Unterstützung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gilt.

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