Einsatz am WörthseeZwölfjähriger nach Badeunfall reanimiert

Ein zwölfjähriger Junge geht am Wörthsee alleine ins Wasser – und wird nach intensiver Suche bewusstlos unter der Oberfläche gefunden.
Ein zwölfjähriger Junge geht am Wörthsee alleine ins Wasser – und wird nach intensiver Suche bewusstlos unter der Oberfläche gefunden. Angelika Warmuth/Reuters

Badegäste bergen einen bewusstlosen Buben aus dem Wasser des Wörthsees und reanimieren ihn bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers.

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Ein zwölfjähriger Junge aus München ist am Samstagnachmittag am Oberndorfer Badegelände des Wörthsees beim Baden verunglückt und bewusstlos aus dem Wasser geborgen worden.

Wie die Polizei meldet, war der Junge mit seiner Mutter beim Baden auf dem zur Gemeinde Inning gehörenden Badegelände. Nachdem er sich kurzzeitig ihrer Aufmerksamkeit entzogen und alleine ins Wasser gegangen war, bemerkte sie sein Verschwinden und begann panisch nach ihm zu suchen. Umstehende Badegäste haben sich daraufhin spontan an der Suche beteiligt. Einer der Helfer konnte den Jungen schließlich bewusstlos unter Wasser entdecken und bergen.

Die Ersthelfer haben unmittelbar nach der Bergung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen und gleichzeitig den Notruf gewählt, berichtet die Polizei. Retter der Wasserwacht übernahmen dann gemeinsam mit privat anwesenden Ärzten die laufende Reanimation von den Passanten, die den Jungen aus dem Wasser gerettet hatten. Zur Unterstützung kamen Kollegen der Schnelleinsatzgruppe-Seefeld und der Freiwilligen Feuerwehr Hechendorf dazu, die bei ihrem Tag der offenen Tore einen Alarm per App „Region der Lebensretter“ erhalten hatten. Es folgten Helfer des BRK mit Rettungswagen, einer Kindernotärztin, dem Kriseninterventionsteam, sowie der Rettungshubschrauber Christoph München, wie Jule Heuchert, Vorsitzende der Wasserwacht Ortsgruppe Wörthsee berichtet. 

Nach langer Reanimation hat der Bub schließlich wieder einen selbständigen Puls erlangt. Er wurde per Krankenwagen zur weiteren Behandlung in die Klinik gebracht.

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