Wetter:Rekordwärme bis in den September

Auch der September 2018 ist im Alpenvorland wieder deutlich wärmer und sonniger ausgefallen, als der Statistik nach zu erwarten gewesen wäre. Den Aufzeichnungen des meteorologischen Observatoriums auf dem Hohen Peißenberg zufolge lag die Durchschnittstemperatur mit 14,3 Grad um 2,3 Grad über dem Septembermittel der Jahre 1960 bis 1990. Damit war der September der sechste zu warme Monat in Folge. Bereits die Zeitspanne von April bis August stellte deutschlandweit und auf dem Hohen Peißenberg einen Rekord auf: Noch nie seit Beginn der regelmäßigen Messungen im Jahr 1781 lag die mittlere Temperatur in dieser Periode höher. Die Sonne schien im September am Observatorium 226 Stunden, 26 Prozent länger als im langjährigen Mittel. Es wurden 144 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen, was 135 Prozent der durchschnittlichen Menge im September entspricht. Im Gegensatz zu weiten Gebieten der Bundesrepublik war der vergangene Monat in Südbayern also relativ nass: Zu Beginn des Monats herrschte zunächst Dauerregen, weitere niederschlagsreiche Kaltfronten zogen am 7., 14. und 23. September durchs Fünfseenland. Am 12. kletterte das Thermometer auf dem Peißenberg auf 26,1 Grad - dem höchsten jemals an diesem Tag gemessenen Wert.

© SZ vom 05.10.2018 / arm
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