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Weßling:Warten auf mehr Baurecht

Gemeinde will größere Neubauten an Gartenstraße zulassen

Im Prinzip könnte der Grundbesitzer, der im Weßlinger Bauausschuss eine Bauvoranfrage für ein Areal im Bereich Gartenstraße und Steinebacher Weg, gestellt hatte, bereits jetzt zwei Einfamilienhäuser errichten lassen. Das Gremium empfahl dem Bauwerber allerdings, noch ein wenig Geduld zu haben. "Dann bekommt er ein viel schöneres Baurecht", meinte Bürgermeister Michael Muther.

Derzeit sind die großen Grundstücke in diesem Bereich mit kleinen spitzgiebeligen Häusern bebaut. Zeitgemäß sei diese lockere Bebauung angesichts der Forderung nach Verdichtung im Innenraum nicht mehr, war sich das Ratsgremium einig. Da die benachbarte ehemalige Staatsstraße zur Gemeindestraße zurückgestuft worden sei, fielen auch die Abstandsflächen für Neubauten geringer aus, sodass die Gebäuden näher an die Straße rücken könnten. Jetzt soll der 36 Jahre alte Bebauungsplan "Hinter den Gärten" überarbeitet werden, um mehr Baurecht zu gewähren. In unmittelbarer Nähe soll auch ein Sondergebiet für den Verband Wohnen aufgestellt werden: Er möchte in der Gartenstraße etwa 20 Wohnungen und eine Tiefgarage errichten. Noch fehlen aber die konkreten Pläne für das Projekt.