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Weßling:Neues Bushäuschen für Hochstadt

Bei schlechtem Wetter, Wind und Regen bietet das Wartehäuschen an der Bushaltestelle "Neuhochstadter Straße" im Ortsteil Hochstadt den Fahrgästen keinen ausreichenden Schutz mehr. "Der Fahrgastunterstand ist äußerst marode", hatte die CSU bei einer Ortsbesichtigung festgestellt. Jetzt soll das Wartehäuschen erneuert werden. Den Antrag der CSU hat der Gemeinderat einstimmig angenommen. Mit der Erneuerung soll auch ein besserer Standort für den Busstopp gefunden werden. Bisher mussten sich die Fahrgäste, darunter viele Schüler, direkt an die Straße stellen, um den Bus auf sich aufmerksam zu machen, "Das trägt mit Sicherheit nicht zu der von uns allen gewünschten, vermehrten Nutzung des ÖPNV bei", kritisierte die CSU in ihrem Antrag. Als Alternative hat sie einen in der Nähe liegenden Standort vorgeschlagen. Der benötigte Grund gehört dem Landkreis Starnberg, so dass es keine Probleme mit dem Grunderwerb geben werde. Schließlich stehe das Verkehrsmanagement des Landratsamts dem Ansinnen positiv gegenüber. Dies hat eine Anfrage der Weßlinger Verwaltung ergeben. Allerdings fehlt noch eine offizielle Rückmeldung des Kreisbauamts.

Insgesamt liegen die Kosten für einen neuen Unterstand je nach Modell zwischen 10 000 bis 15 000 Euro, eventuell gibt es Fördermöglichkeiten. Um die Situation an der Bushaltestelle zu entschärfen, hat die CSU außerdem eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 70 und das Schild "Achtung Fußgänger" beantragt. In diese Entscheidung müssen Landratsamt, Polizei und Staatliches Bauamt miteinbezogen werden.

© SZ vom 15.04.2020

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