GroßeinsatzAtommüll-Alarm in Weßling

Radioaktiver Müll ist nicht immer leicht erkennbar (Symbolbild).
Radioaktiver Müll ist nicht immer leicht erkennbar (Symbolbild). (Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Bei einer Entsorgungsfirma wird am Montagnachmittag Abfall gefunden, der radioaktiv sein könnte. Knapp 100 Rettungskräfte sind im Einsatz, bis es nach einer Strahlenmessung Entwarnung gibt.

Ein durchaus beunruhigender Alarm ist am Montagnachmittag bei der Herrschinger Polizei eingegangen: Bei einem Entsorgungsunternehmen in der Gemeinde Weßling war gegen 16 Uhr mutmaßlich radioaktiver Müll aufgetaucht. Die Folge war ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Gegen 16 Uhr ging die Meldung über „einen möglicherweise strahlenden Abfall“ ein, heißt es im Bericht der Polizei, eine Abklärung zu dem Fund sei zu dem Zeitpunkt allerdings nicht möglich gewesen. Die Feuerwehr übernahm dann die Messung der Strahlungswerte auf dem Gelände – und konnte Entwarnung geben.

Es sei ein unbedenklicher Strahlungswert gemessen worden, so die Polizei; eine Weiterverarbeitung des Abfalles auf dem Gelände der Firma ist somit möglich. Eine Gefährdung von Mitarbeitern des Betriebes oder Einsatzkräften hatte laut Polizei zu keinem Zeitpunkt bestanden. Im Einsatz waren etwa 80 Feuerwehrleute und rund 15 Kräfte des Rettungsdienstes.

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