bedeckt München
vgwortpixel

Utting:Verkehrsleitsystem für Touristen

SPD-Spitzenkandidat Florian Hansch präsentiert seine Pläne für die Gemeinde

Ohne Bürgermeisterkandidaten aber mit sieben Frauen und neun Männern, die sich um ein Mandat im Gemeinderat bewerben, zieht die Uttinger SPD in die Kommunalwahl. Spitzenkandidat Florian Hansch sagte bei der Aufstellungskonferenz, dass er aus beruflichen Gründen nicht als Rathauschef kandidieren könne - er will aber die bisherige Arbeit im Gemeinderat fortsetzen. Als künftige Schwerpunkte nannte er die Sanierung von Schule und Kindergarten, ein Verkehrsleitsystem für Touristen und die Neuplanung eines Gewerbegebietes. Auf den zweiten Listenplatz wurde Anna Achtzehner gewählt. Sie will sich für ein neues Jugendhaus und für ein Einheimischenmodell oder ein Wohnbau-Genossenschaftsprojekt einsetzen. Als eines von sechs Nichtmitgliedern tritt der Vorsitzende der Uttinger Wasserwacht, Markus Leite, auf Rang drei an. Barbara Schiller auf Platz vier möchte Kurz- und Tagespflege für Senioren in Utting unterstützen. Ebenso der dienstälteste Uttinger Gemeinderat Helmut Schiller. Er gehört dem Gremium seit 36 Jahre an und ist dort Seniorenbeauftragter, aber er engagiert sich auch für die Jugend. Hansch und Schiller sind die beiden SPD-Gemeinderäte.

Alle Kandidaten seien mit großer Mehrheit von den dreizehn Stimmberechtigten gewählt worden, teilt Ortschef Frank Grupp mit. Sein persönliches Anliegen: "Dass in Utting mehr für den Klimaschutz getan wird". Eine Listenverbindung mit anderen Gruppierungen schließt die SPD aus, sie gibt auch keine Wahlempfehlung ab. Für das Bürgermeisteramt bewerben sich Renate Standfest (GAL) und Florian Hoffmann (CSU/Bürgerliste und Ländliche Wählergemeinschaft). Beide waren als Gäste bei der Nominierung anwesend.

Die Kandidaten der Uttinger SPD: Florian Hansch, Anna Achtzehner, Markus Leiter, Barbara Schiller, Helmut Schiller, Manuela Hansch, Frank Grupp, Daniela Herzog, John Neumeister, Maaret Neumeister, Professor Ekkehart Frieling, Niina Schiller, Stefan Bartl, Martha Bohr, Günther Bosch, Herbert Schlumperger

© SZ vom 22.01.2020 / arm
Zur SZ-Startseite